Vorfälligkeitsentschädigung und Restschuld

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Gansel Rechtsanwälte

Vorfälligkeits­entschädigung vermeiden, Kredit umschulden, Zinslast senken …

In vielen Immobilienkreditverträgen ist die Widerrufsbelehrung falsch oder fehlerhaft. Für Sie als Verbraucher bedeutet das, dass Sie die Vorfälligkeits­entschädigung vermeiden bzw. zu bereits gezahlte Vorfälligkeits­entschädigung zurückfordern können.

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Man spricht von der Restschuld, wenn es um das Ende oder die Kündigung eines Darlehens geht. Dabei bezeichnet die Restschuld den verbleibenden Betrag, der noch an die Bank zu zahlen ist, ehe das Vertragsverhältnis beendet ist.

Abhängig von der Bank kann die Restschuld auch in Raten oder in Form einer neuen Finanzierung (Anschlussfinanzierung) bezahlt werden. Im Fall der vorzeitigen Kündigung eines Darlehens erhält die Restschuld allerdings einen besonderen Stellenwert. Sie fließt in die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung mit ein und ist ein Parameter beim Restschuld berechnen mit Hilfe eines Vorfälligkeitsentschädigungsrechners.

Icon VorfälligkeitsentschädigungKurz & knapp: Informationen zur Restschuld für Schnellleser

  • Die Vorfälligkeitsentschädigung darf bei Kündigung des Darlehensvertrags nicht höher sein als 1 % der Restschuld.
  • Wenn die vollständige Rückzahlung der Restschuld nicht mehr als ein Jahr in Anspruch nehmen wird, darf die Vorfälligkeitsentschädigung bei Kündigung des Darlehensvertrags nicht höher sein als 0,5 % der Restschuld.
  • Ein Tilgungsdarlehen ermöglicht das schnellere Abzahlen der Restschuld, da eine jährliche Tilgung von 10 % der Schulden vereinbart wird. Das Tilgungsdarlehen ist aber mit relativ hohen Zinsen verbunden. Ein Annuitätendarlehen erlaubt im Gegensatz dazu die Rückzahlung des Darlehens in konstanten Raten.
  • Eine Restschuldversicherung kommt für die Restschuld auf, wenn der Darlehensgeber gestorben ist, oder aufgrund von Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit die fälligen Raten nicht mehr bezahlen kann.

Welche Rolle spielt die Restschuld bei der Vorfälligkeitsentschädigung?

Vorfälligkeit und RestschuldIn Deutschland gibt es einige gesetzliche Regelungen zur einheitlichen Berechnung der Vorfälligkeit gibt es nicht. So darf zum Beispiel die Vorfälligkeitsentschädigung bei Kündigung des Kredits vor Ende der eigentlichen Laufzeitnicht höher sein als 1 Prozent der Restschuld. Dieser Fakt wird von den meisten Darlehensgebern unbeachtet gelassen! Anders kann man sich die zahlreichen überhöhten Vorfälligkeitsentschädigungen nicht erklären. Wird laut eigentlichem Tilgungsplan nicht mehr als ein Jahr zur vollständigen Abzahlung des Kredits benötigt, darf die Vorfälligkeitsentschädigung nicht höher als 0,5 Prozent der Restschuld liegen. Darauf können Sie sich jederzeit stützen. Obwohl dieser Zusammenhang gesetzlich festgelegt ist, sind nicht alle Banken sofort kooperativ hinsichtlich der Klärung von Rückzahlung oder Rücknahme der Forderung. Geht es um Zahlungsrückforderungen oder die berechtigte Ablehnung einer Zahlungsforderung, ist noch immer ein Schreiben vom Anwalt aussagekräftiger als ein Schreiben vom Bankkunden selbst. Möchten Sie den Prozess der Klärung bei Ihrem Kredit vorantreiben und handelt es sich bei Ihnen um den Fall der bereits erfolgten Zahlung mit Forderung nach Rückzahlung, ist die Beauftragung des Fachanwalts der beste Weg.

Vorfälligkeitsentschädigung bei Restschuld

Die Art und Weise, wie Kreditgeber und Darlehensnehmer mit dem Thema der Restschuld umgehen, zeigt sich in der Kulanz des Darlehensgebers. Bietet der Darlehensnehmer für den Ratenkredit einen Schuldnerwechsel oder einen Verkauf der mit dem Darlehen belasteten Immobilie, liegt es bei der Kreditbank, eine adäquate Antwort zu geben. Diese zeigt sich bei einem guten Darlehensgeber-Darlehensnehmer-Verhältnis einerseits darin, dass der Kreditgeber der Bitte des Darlehensnehmers zustimmt. Andererseits kann sich das positive Verhältnis im Wegfall der Vorfälligkeit zeigen.
Generell gilt: Der Vorfälligkeitsanspruch bei einem Kredit sollte dann entfallen, wenn dem Darlehensgeber mit der frühzeitigen Kündigung des Darlehens kein finanzieller Schaden entstanden ist. Leider wird der tatsächliche finanzielle Schaden nicht eindeutig mit der Berechnung der Vorfälligkeit bestimmt. Sowohl das Aktiv-Aktiv-Modell als auch das Aktiv-Passiv-Modell stellt eine modellierte Darstellung des Schadens dar. Letztlich bleibt es in der Hand des Darlehensgebers, vom Anspruch des Schadensersatzes in Form der Vorfälligkeit zurückzutreten oder diesen teilweise oder in vollem Umfang geltend zu machen. In der Berechnung der Vorfälligkeit ist die Höhe der Restschuld eine der Grundlagen.

Welcher Unterschied liegt zwischen einem Annuitätendarlehen und einem Tilgungsdarlehen?

Bei einem Tilgungsdarlehen einigen sich Bank und Kunde im Tilgungsplan darauf, einmal jährlich 10 Prozent der zu diesem Zeitpunkt geltenden Darlehenssumme zu bezahlen. Durch die jährliche Tilgung wird ermöglicht, dass der Darlehenskredit schneller abgezahlt werden kann. Der Preis dieser Finanzierung zeigt sich in den Zinsen. Verglichen mit einem Darlehen ohne Tilgung sind die Zinsen bei einem Darlehen mit Tilgung deutlich höher. So betrachtet, lässt sich der Darlehensgeber die Option der Tilgung gesondert bezahlen. Bei dem Darlehen mit Tilgung handelt es sich um eine Option. Das bedeutet: Der Darlehensnehmer ist nicht dazu verpflichtet die Tilgung tatsächlich jährlich vorzunehmen. Kommt es zu einer vorzeitigen Kündigung des Darlehensvertrags, muss bei der Berechnung der Restschuld der Faktor Tilgung gesondert berücksichtigt werden. Regelmäßig werden bei Berechnung der Vorfälligkeit Fehler gemacht, weil die Tilgungsoption nur bis zum Zeitpunkt der Kündigung oder gar nicht berücksichtigt wird.

Bei dem Annuitätendarlehen handelt es sich dagegen um ein Darlehen, bei dem konstant Raten in fester Höhe bezahlt werden. Sondertilgungen gibt es nicht.

Ein Annuitätendarlehen ist so konzipiert, dass am Ende der Darlehenslaufzeit die Restschuld gleich Null ist. Während der Zinsanteil mit der Zeit sinkt, steigt der Tilgungsanteil, wobei die Raten für den Kredit immer konstant bleiben. Bedingung dieser Darlehensform ist, dass sich Kreditnehmer und Kreditgeber für die gesamte Vertragslaufzeit auf eine Zinsbindung geeinigt haben. Beide Darlehensformen sind Spezialformen eines Darlehens.

Restlaufzeit und Restschuld: Ein Paar, das Einfluss auf die Vorfälligkeit nimmt

Restschuld und RestlaufzeitDie Berechnung der Vorfälligkeit wird von der Restlaufzeit und der Restschuld beeinflusst. Je länger die Restlaufzeit eines Darlehens zum Zeitpunkt der Kündigung ist, desto höher ist in der Regel auch die Restschuld. Doch es ist zu bedenken: Auch wenn die Situation durch marktweit höhere Zinsen, verglichen mit dem Zinssatz zum Zeitpunkt des Darlehensabschlusses, besser ist und die vorzeitige Darlehenskündigung laut Rechner zu geringen oder keinen finanziellen Nachteilen für die Kreditbank führen sollte, muss die offizielle Berechnung des Darlehensgebers abgewartet werden. Die Einwilligung in die Darlehenskündigung liegt weiterhin bei der KRedit gebenden Bank. Haben Sie keinen Wechsel zu einem anderen Darlehensgeber geplant, können Sie die Annahme der Darlehenskündigung begünstigen, indem Sie mit der Kündigung mittelfristig oder auf lange Sicht den Abschluss eines neuen Darlehensvertrags ankündigen.

Informationen zur Restschuldversicherung in Bezug auf die Vorfälligkeitsentschädigung

Die Restschuldversicherung kommt dann zum Einsatz, wenn sich Kreditnehmer gegenüber Tod, Arbeitslosigkeit oder Krankheit bzw. Arbeitsunfähigkeit absichern wollen. Aufgrund der langen Ratenkredit-Laufzeit über einen Zeitraum von 10 Jahren, kommt die Restschuldversicherung vor allem bei solchen Darlehensverträgen zum Einsatz. Als Konsequenz eines Restschuldversicherungsabschlusses kann eine Provision an den Kreditvermittler oder die Bank fällig werden. Desweiteren kann der Zinssatz deutlich über den Zinsen eines Darlehensvertrags ohne Restschuldversicherung liegen. Schreibt der Kreditgeber den Abschluss einer Restschuldversicherung vor, muss die Erfüllung durch den Kreditnehmer im Effektivzins zu erkennen sein. In diesem Fall führt der Abschluss der Restschuldversicherung zu gleichbleibenden bis besseren Darlehenskonditionen.

Diese Gründe sprechen für die frühzeitige Ablösung eines Darlehens:

  • Der Neuabschluss eines Darlehens bietet deutlich günstigere Darlehenskonditionen
  • Verglichen mit der 1 Prozent- bzw. 0,5 Prozent Restschuld-Regelung fällt die Zahlung der Vorfälligkeit günstiger aus
  • Die Immobilienfinanzierung muss aufgelöst werden, da es einen Wechsel des Immobilienbesitzers gibt
  • Der Darlehensnehmer möchte ein höheres Darlehen aufnehmen und der Darlehensgeber lehnt ab
  • Der Darlehensnehmer ist verstorben und hat ein Erbe hinterlassen, mit dem Restschuld und Vorfälligkeit beglichen werden

Was ist zu tun, wenn die Vorfälligkeitsentschädigung höher als die Restzinsen ist?

Beim Berechnen der Vorfälligkeit für einen Kredit nehmen nicht nur die Restzinsen Einfluss. Denn neben der geplanten und durch Darlehenskündigung nicht mehr gemäß vereinbarten Tilgungsplan gezahlten Restzinsbeträge, entstehen der darlehensgebenden Bank weitere Kosten. Diese zeigen sich unter anderem in den Bearbeitungsgebühren und dem Verlust bei Neuanlage oder Neuvergabe des Geldes in Form eines Darlehens. Da die exakte Berechnung der Vorfälligkeit vom deutschen Gesetzgeber nicht genau geregelt ist, setzt jedes Kreditinstitut an der Stelle der Schadensbeschreibung seine eigenen Prioritäten. Es sei noch einmal an die 1 Prozent- bzw. 0,5 Prozent Restschuld-Regelung erinnert, so dass klar wird:

Banken können den Schadensersatzanspruch in Form der Vorfälligkeitsforderung nicht ohne Einschränkung ausweiten.

Haben Sie bereits eine Darlehenskündigung für Ihren Ratenkredit eingereicht, überweisen Sie die Vorfälligkeit nicht ohne die Vorfälligkeits- und Restschulderechnung und die Widerrufsbelehrung im Darlehensvertrag prüfen zu lassen. Mit etwas Glück beinhaltet Ihr Darlehensvertrag eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung, so dass die Vorfälligkeitsforderung ungültig wird. Fast 60 Prozent aller Darlehensverträge, die in den letzten zwei Jahrzehnten ausgestellt wurden, besitzen eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung. Bis heute ist über die Hälfte der fehlerhaften Widerrufsbelehrungen unentdeckt und unzählige Euro wurden gezahlt und vom Darlehensnehmer noch nicht zurückgefordert, obwohl dies möglich ist. Sie können sich bei einem Fehler in der Widerrufsbelehrung die Vorfälligkeitsentschädigung zurückholen. Haben Sie in der Vergangenheit einen Darlehensvertrag beendet, sollten Sie diesen ebenfalls dem Anwalt für Kapitalrecht vorlegen, um prüfen zu lassen, ob eine teilweise oder vollständige Rückerstattung der Vorfälligkeit möglich ist.

Welche Möglichkeiten gibt es, die Restschuld zu berechnen?

Restschuld berechnenNutzen Sie die Möglichkeit und nehmen Sie kostenlose Berechnung der Vorfälligkeit in Anspruch. Hierfür können Sie unseren Vorfälligkeitsentschädigungsrechner verwenden. Geben Sie vertragsrelevanten Daten wie gebundener Zinssatz, Ratenhöhe, Häufigkeit der Ratenzahlung, Vertragslaufzeit ein. In wenigen Sekunden ist die Berechnung der Vorfälligkeit abgeschlossen. Das Ergebnis vom Vorfälligkeitsentschädigungsrechner entspricht der potentiellen Vorfälligkeitsforderung des Darlehensgebers. Möchten Sie von Anfang an mit einem Experten zusammenarbeiten, kontaktieren Sie den Fachanwalt. Dieser wird Ihnen die Restschuld berechnen und gemeinsam mit Ihnen das weitere Vorgehen planen, zum Beispiel eine Anschlussfinanzierung. Haben Sie ein gutes Verhältnis zu Ihrem Bankberater, können Sie ihn darum bitten, Restschuld und Vorfälligkeit zu berechnen. Meist handelt es sich bei den dann zugestellten Berechnungen um unverbindliche Aufstellungen, die rückwirkend nur bedingt zur Klärung einer überhöhten Vorfälligkeit hinzugezogen werden können.

Kündigung bei Restschulden durch die Bank

Ein Erwachen gibt es für alle Darlehensnehmer, deren Darlehen durch die Kreditbank gekündigt wurde. Hier sieht der Gesetzgeber vor, dass dem Darlehensnehmer ebenso wie dem -geber der Anspruch auf die Vorfälligkeitsentschädigung zusteht. In diesem Fall lohnt es sich den Kontakt zum Fachanwalt herzustellen und den Darlehensvertrag, sowie die Kündigung durch den Darlehensgeber prüfen zu lassen. Können Sie das Recht auf Vorfälligkeit geltend machen, erwartet Sie je nach Laufzeit des Darlehensvertrags zum Zeitpunkt der Kündigung eine Vorfälligkeitsentschädigung in vier- bis fünfstelliger Höhe. Der Vorgang aus Kundensicht wird als Schadensersatzanspruch nach Kündigung des Darlehensvertrags durch den Darlehensgeber bezeichnet.

Die Vorfälligkeitsentschädigung darf 1 Prozent bzw. 0,5 % der Restschuld nicht übersteigen

Restschuld berechnen lohnt sich, wenn man nicht unnötig eine zu hohe Entschädigung zahlen möchte. Der Vorfälligkeitsentschädigungsrechner bietet hierbei eine kostenlose und schnelle Möglichkeit die angemessene Höhe berechnen zu können. Mit Hilfe der Vorfälligkeitsberechnung und den Faustregeln kann die Zahlung überhöhter Forderungen verhindert werden, oder eine effektive Umschuldung oder Anschlussfinanzierung eingeleitet werden.

Die Faustregeln zur Restschuld besagen, dass die Vorfälligkeit nicht mehr als 1 Prozent bzw. 0,5 Prozent der Restschuld bei einer absehbaren Darlehensablösung unter einem Jahr betragen darf.

Holen Sie sich Unterstützung durch den Fachanwalt für Kapitalrecht

Ein Fachanwalt für Kapitalrecht ist mit Themen wie Vorfälligkeit, Restschuld, Zinsen, Rate, Tilgungsplan und Annuitätendarlehen vertraut. Dieses Hintergrundwissen ermöglicht es, einen Darlehensvertrag zu einem guten, vorzeitigen Ende zu bringen, ohne eine überhöhte oder unrechtmäßige Vorfälligkeitsforderung durch die Darlehensbank akzeptieren zu müssen. Nachdem Sie die Vorfälligkeit mit dem Vorfälligkeitsentschädigungsrechner berechnet haben, liegen alle relevanten Fakten vor Ihnen. Entsprechend Ihrer Entschlusskraft und Zeit bietet sich jetzt der richtige Moment, um den Anwalt zu kontaktieren. Der Anwalt wird Ihnen den Darlehensvertrag nach geltendem Recht prüfen, die Restschuld berechnen und zeigen können, welche Möglichkeiten es gibt. Aufgrund vieler Einzelfallentscheidungen zum Thema Vorfälligkeit, Umschuldung und Restschulden sind das Fachwissen und die Fähigkeiten des Anwalts nie zu unterschätzen. Je nach Darlehensgeber, Darlehensnehmer und Höhe der Restschulden kann die Einbeziehung eines Anwalts einen Geldbetrag in Höhe eines fünfstelligen Betrags einsparen helfen.

Nicht jede Baufinanzierung findet ein glückliches Ende

Der Abschluss einer Baufinanzierung geht in der Regel mit Hoffnungen und Zuversicht in die Zukunft einher. Das Erwachen kommt spätestens dann, wenn es um die Kündigungsabsichten des Darlehensvertrags geht und die Bank von ihrem Recht der Vorfälligkeitsentschädigung Gebrauch macht. Damit das einst zu Ihren Zwecken und im besten Fall auch zu Ihrem Vorteil abgeschlossene Darlehensverhältnis weiterhin positiv bleibt, ist eine Kündigung vor Ende der Laufzeit manchmal der einzige Weg. Bleiben Sie nicht aus Bequemlichkeit in einem bestehenden Darlehensverhältnis.

Überprüfen zurückliegender und aktueller Darlehensverträge lohnt sich

Nutzen Sie den Kontakt zum Fachanwalt für Kapitalrecht und lassen Sie eine aktuelle Vorfälligkeitsforderung ebenso überprüfen, wie eine bereits bezahlte Vorfälligkeitsforderung. Vergeben Sie nicht die Chance einen Betrag in drei-, vier- oder sogar fünfstelliger Höhe erlassen oder zurückerstattet zu bekommen. Sollten die Beratungskosten für den Anwalt nicht von Ihrer Rechtschutzversicherung übernommen werden, lohnt es sich bei entsprechender Aussicht auf Rückerstattungs- oder Erlassenserfolg, den Anwalt trotzdem zu beauftragen. Ein Darlehensvertrag sollte vor Zahlung einer Vorfälligkeit zudem immer auf die Korrektheit der Vorfälligkeit überprüft werden. Alternativ zum Fachanwalt können Sie sich Unterstützung von einem regionalen Verbraucherschutz holen. Sobald sich die Situation zwischen Ihnen und dem Darlehensgeber verschärft, sollte der Kontakt zum Fachanwalt aufgenommen werden. Die Restschuld berechnen kann kompliziert sein, doch ein Fachmann weiß am besten, was zu tun ist. Auch über die sogenannte Anschlussfinanzierung sollten Sie sich informieren, um in Ihre Darlehen wieder Ordnung zu bringen. Eine Umschuldung kann ebenfalls eine Alternative sein.

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Vorfälligkeits­entschädigung vermeiden, Kredit umschulden, Zinslast senken …

In vielen Immobilienkreditverträgen ist die Widerrufsbelehrung falsch oder fehlerhaft. Für Sie als Verbraucher bedeutet das, dass Sie die Vorfälligkeits­entschädigung vermeiden bzw. zu bereits gezahlte Vorfälligkeits­entschädigung zurückfordern können.

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